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News
12.11.2016, 02:19 Uhr | Übersicht | Drucken
"Der zweite Schuss muss sitzen"
CDU zum Glasfaserausbau in Rietberg

Die CDU Rietberg hält an der Notwendigkeit fest, Rietberg mit schnellem Breitband zu versorgen. Die CDU ist weiterhin von der Zukunftstechnologie Glasfaser bis ins Haus (FTTH) überzeugt und der Anschluss an die schnelle Datenautobahn bleibt für die Christdemokraten ein politisches Top-Ziel. Dieses Vorhaben sei mit der Wettbewerbsbelebung durch das Interesse der Stadtwerke Soest und der Deutschen Glasfaser wieder deutlich näher gerückt.


Marco Talarico und Heinz Isenbort
 
Nachdem die Glasfaserverlegung durch die BBV Ostwestfalen ins Stocken geraten war, herrschte bei vielen Bürgern große Verunsicherung über ihre bisher abgeschlossenen Vorverträge. „Viele Bürger forderten im Gespräch mit der CDU zunächst Klarheit, ob ihre Vorverträge weiterhin Bestand haben. Vorher wäre ein neuer Anlauf mit einem anderen Investor in der Bevölkerung sehr kritisch gesehen worden“, weiß Heinz Isenbort, Vorsitzender im Bau-Planung und Verkehrsausschuss zu berichten.

Nachdem die Verwaltung die Stadtwerke Soest als Nachfolgeinvestor ins Spiel brachte, waren viele Bürger überrascht und irritiert über eine Gegendarstellung der BBV, dass sie am Standort Mastholte doch festhalten wolle. Die CDU hatte gemeinsam mit anderen Fraktionen deswegen Bürgermeister Sunder beauftragt, zunächst Klarheit mit der BBV zu schaffen, bevor weitere politische Beschlüsse gefasst werden. Fraktionsvorsitzender Marco Talarico erklärt: „Diese Forderung hat der Bürgermeister erfüllt. Die BBV hat angekündigt, alle Interessenten anzuschreiben und formal auf die Vorverträge zu verzichten, wodurch diese gegenstandslos werden. Erst mit dieser formalen Zusicherung der BBV ist aus Sicht der CDU die Bahn frei für Gedankenspiele mit einem neuen Investor.“

Der formale Verzicht der BBV hat jedoch nicht nur den Bürgern Klarheit gebracht, er hat auch den Wettbewerb zum schnellen Internet in Rietberg neu belebt. Mit den Stadtwerken Soest und der Deutschen Glasfaser stehen nun gleich zwei mögliche Investoren bereit, um Glasfaser in Teilen Rietbergs und Mastholte zu verlegen.

Aus Sicht der CDU gilt nun umso mehr der bewährte Grundsatz: „Gründlichkeit vor Schnelligkeit“. „Die CDU wird deshalb nicht vorschnell auf einen Zug aufspringen, sondern möchte ausreichend Zeit um die zwei Angebote vergleichen zu können“, so Talarico. Eine Vergleichbarkeit könne aber nur bei einer transparenten und ehrlichen Informationspolitik der städtischen Verwaltung gewährleistet sein. Die CDU kritisiert in diesem Zusammenhang die Informationspolitik der Stadt Rietberg. Isenbort: „In den städtischen Mitteilungen wurde stets suggeriert, die Pläne der Stadtwerke Soest zum Ausbau der Glasfasernetze und zur Vermarktung von Strom und Gas seien unabhängige Pläne. Dies ist allerdings nicht der Fall: In nichtöffentlichen Gesprächen war immer klar: Ein Glasfaserausbau sei nur zu haben, wenn zugleich eine gemeinsame Vertriebsgesellschaft für Strom und Gas gegründet wird. Nur in dieser Kombination sei ein Glasfaserausbau möglich.“

Die CDU möchte nun eine überhastete Entscheidung für einen Nachfolgeinvestor verschieben und zunächst erste Gespräche mit der Deutschen Glasfaser führen. Mit den Stadtwerken Soest hat die CDU bereits erste Sondierungen vorgenommen. Neben einem Glasfaserausbau in den Kernbereichen ist der CDU zudem eine Verbesserung der Breitbandversorgung insbesondere in den Außenbereichen wichtig. In den Gesprächen mit den Bürgern habe man dies deutlich wahrgenommen. In den Außenbereichen brauche Rietberg schnelle Lösungen!



aktualisiert von Team Rietberg, 23.11.2016, 22:52 Uhr