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Ortsverband Neuenkirchen - Aus Neuenkirchen
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Ansprache der Ortsvorsteherin Bärbel Diekhans beim CDU-Neujahrsempfang im Bürgerhaus Alte Volksschule - 18.01.2015
 

Es gilt das gesprochene Wort

 

Liebe Neuenkirchenerinnen und Neuenkirchener,

liebe Gäste und  Vertreter der Presse,

liebe Mitglieder der CDU,

 

ganz herzlich begrüße ich Sie und Euch alle und möchte, auch wenn das neue Jahr schon die ersten Tage hinter sich hat, allen hier ein wirklich gutes und gesundes 2015 wünschen.

Danken möchte ich zuerst all jenen, die mich im vergangenen Jahr so tatkräftig unterstützt haben. Krankheitsbedingt musste ich leider immer wieder Termine, manchmal auch kurzfristig absagen. Ihr alle habt dafür viel Verständnis gezeigt und mich entlastet. Ohne Euch wäre so manches nicht möglich gewesen.

Ja, so manches hat sich tatsächlich getan oder ist auf einem richtig guten Weg in die Zukunft. Und auch wenn die städtische Haushaltslage nicht wirklich gut aussieht, so können wir heute doch auf einige erfolgreiche Projekte zurückblicken, die in der Realisierung abgeschlossen sind, deren Planung wir in 2014 abschließen konnten und deren Startschuss in den kommenden Monaten fallen wird.

Neuenkirchen ist in einem Prozess der Veränderung, einem Prozess, dem ein maßgeschneidertes Paket zugrunde liegt. Zuvorderst steht hier das Integrierte Handlungskonzept, das wir verabschiedet haben und das, eines Tages umgesetzt, einen Meilenstein in der Entwicklung unseres Ortes bedeutet.  Dabei dürfen wir auch auf die Hilfe des Landes bauen. Der Bewilligungsbescheid für den Bereich Diekamp/Altes Feuerwehrgerätehaus/Lange Straße ist da, rund 917.000 Euro. Hier wird in absehbarer Zeit das Ortsbild eine gewaltige Veränderung erfahren. Die Offenlegung des Dorfgrabens, neue Grünflächen und Fußwegeverbindungen sind das Eine, langfristig zudem der Kauf des Grundstückes „Altes Feuerwehrgerätehaus“ durch die Volksbank das Andere. Dass das Geldinstitut dieses Areal als Investor angekauft hat, ist ein gutes  Zeichen. Dauerhaft wird die Volksbank in ihrer tiefen Verbundenheit zum Standort Neuenkirchen einen großen Anteil an der positiven Stadtentwicklung in diesem Bereich nehmen.

Blicken wir in die fernere Zukunft, dann richtet sich unser Blick auf die Sanierung des Kirchplatzes und die Aufhübschung unseres Marktplatzes, der dank der Schützen wieder zu einem richtigen Mittelpunkt in Neuenkirchen geworden ist. Das soll sich künftig auch optisch ausdrücken. Landesfördermittel zum Integrierten Handlungskonzept können noch  bis zum Jahr 2019 beantragt werden statt wie ursprünglich bis Ende 2015. Damit haben wir einen vernünftigen zeitlichen Spielraum für Planungen.

So lange müssen wir auf unseren Kreisel nicht mehr warten. Die Bauarbeiten sollen im Frühjahr beginnen. Hier hat die CDU die Basis gelegt, dass diese immens wichtige Maßnahme überhaupt kommen wird, nicht nur mit den entsprechenden Entscheidungen im Rat sondern auch durch die Überzeugung der Grundstücksbesitzer, Flächen bereitzustellen.

Das ist aber längst nicht alles. Mit einem Investitionsvolumen von rund 2,1 Millionen Euro werden die Kanalisation und die Gas und Wasserversorgung in der Gartenstraße saniert und teilerneuert, in der Folge dann die  Fahrbahn. Die Arbeiten laufen über 14 Monate, Danke an alle Anlieger für ihr Verständnis.

Im Baugebiet Markenstraße erfolgt in diesem Jahr endlich der Straßenendausbau von Parkallee/Parkstraße, auch der Bereich Kolpingstraße/Im Holtkamp steht an. Ausgebessert wurden Schäden in der Asphaltdecke in der Markenstraße.

Ein wirkliches Schmuckstück ist mitten im Ort entstanden, blicken wir auf unsere sanierte Sporthalle. 2,2 Millionen Euro sind hier wirklich gut investiertes Geld für unsere Schulen und Vereine am Ort.

Eine kleine aber durchaus feine Maßnahme ist die Sanierung unseres Birkenpättchens. Ich hatte schon 2012 bei der Verwaltung verdeutlicht, dass wir Neuenkirchener das Pättken behalten möchten auch wenn ein Teil der Bäume wegen Trockenheit nicht mehr zu halten war und ist. Hier werden nun abschnittsweise neue Birken gepflanzt, unser Pättken bleibt also.

Bleiben soll auch die Martinschule, die in den für sie sanierten Räumen unserer früheren Hauptschule ihr neues Zuhause gefunden hat. Diese Förderschule erfährt überregionale Anerkennung, was sich in 2014 auch im Klimaschutzpreis der Stadt und RWE ausdrückte. Dafür unser aller Glückwunsch. Wir kritisieren seitens der CDU die Bemühungen der rotgrünen Landesregierung, Inklusion um jeden Preis durchdrücken zu wollen. Der gesteuerten Abschaffung der Förderschulen müssen wir zwingend entgegen treten. Das differenzierte Angebot muss bleiben, damit Kinder nicht unter die Räder kommen. Wir von der CDU suchen das Gespräch mit der Schulleitung Ende Januar und wollen uns aktuell informieren und dann alle Möglichkeiten ausschöpfen, um diese wunderbare Schule nachhaltig zu sichern.

Ein schönes Projekt war die Sanierung unseres Dorfbrunnens, den die unvergessene Christel Dreier vor gut 20 Jahren initiiert hatte. Dank an alle Sponsoren und Helfern, hier zeigte sich die gute Dorfgemeinschaft in unserem Neuenkirchen.

Sicherlich in den Augen mancher ist es ein Ärgernis, dass der Kunstrasenplatz noch nicht umgesetzt worden ist. Aber hier muss man bei der Wahrheit bleiben, momentan hat die Stadt kein Geld dafür. Wir haben als CDU aber erfolgreich dafür gekämpft dass der Platz für 2016 im Haushalt in den Verpflichtungserklärungen geblieben ist. Wir halten uns dabei auch an die Abstimmung mit dem Stadtsportverband, der den Standort Neuenkirchen selbst erwählt hatte. Warum aus der Kernstadt in der Folge Querschläger gekommen sind, kann ich nicht nachvollziehen. Aber schon bei den Planungen zur Sanierung unserer Sporthalle war das nicht anders. Ich sehe das Ganze also gelassen und langfristig positiv für uns hier.

Nicht unerwähnt bleiben soll das Thema Flüchtlinge. Ich als Ortsvorsteherin mache hier öffentlich deutlich: Sie sind bei uns willkommen. Wir sind der Stadtteil mit dem größten kulturellen Mix und haben damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Dass wir Verfolgten helfen können, sie auf und annehmen und Ihnen eine Heimstatt anbieten, das sollte für uns alle hier selbstverständlich sein. Im Obergeschoss des Sportheimes sind erste Familien untergebracht, im alten Feuerwehrgerätehaus laufen die Arbeiten, hier werden für rund zwei Jahre etwa 20 Asylbewerber eine Bleibe finden können. Ganz besonders gilt mein Dank hier unserer Neuenkirchener Caritaskonferenz, die viele dieser Menschen wie auch andere betreut und sich für sie einsetzt.

Danke aber auch allen anderen Vereinen, Institutionen, Gemeinschaften, in denen sich Ehrenamtliche stark machen für unser Neuenkirchen. Sie alle machen unseren Ort erst so liebens- und lebenswert.

Sicher bleibt gleich noch Gelegenheit, das eine oder andere Thema zu vertiefen oder über weitere Themen zu reden. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit!
eingetragen von Team Neuenkirchen, 13.01.2016, 07:59 Uhr
   

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