CDU Stadtverband | Rietberg
 
Ortsverband Varensell
Übersicht | Drucken
André Kuper kritisiert Rot-Grün für unfaire Verteilung von Flüchtlingsgeldern (25.01.2016)

Diese Kunde nahmen Mitglieder und Gäste des CDU-Ortverbandes mit großem Wohlwollen auf. MdL André Kuper konnte am Montagabend bekanntgeben: „Auch Rietberg wird wie viele anderen kreisangehörigen Städte und Gemeinden im ländlichen Raum ab Donnerstag erst einmal keine weiteren Flüchtlingszuweisungen bekommen.“

Hintergrund sind langfristige Recherchen speziell des heimischen Abgeordneten und der CDU-Landtagsfraktion. Diese hatten ergeben: „Die Flüchtlinge werden anders als gesetzlich vorgegeben ungleich verteilt.“ Gleich neun kreisfreie Städte, darunter auch Duisburg waren aufgefallen. Hier lag die Erfüllungsquote bei 59 Prozent, in Kommunen im Kreis Gütersloh aber bis zu 130 Prozent. So sollen nun für mindestens anderthalb Monate Asylbewerber allein in den neun Städten im Ruhrgebiet und Rheinland untergebracht werden.

Gleichzeitig, „und gegen diese Ungerechtigkeit müssen wir schnell vorgehen“, so Kuper, seien zwar jedem Ort pro Flüchtling 10.000 Euro aus Bundes- und Landesmitteln zugesagt worden. „Die Berechnung aber sieht in NRW anders aus. Rot-Grün verteilt nach den berechneten Zuweisungsquoten und nicht nach tatsächlichen Zahlen. Also bekommen die Großstädte pro Flüchtling mehr, Kommunen wie Rietberg aber weniger als es eigentlich sein dürfte. Das sind Millionenbeträge die dem Kämmerer im Haushalt fehlen.“

Kuper forderte die Veränderung der Rückführungslogistik samt schnellerer Bearbeitung der Anträge und sah die Integration jener mit Bleiberecht als eine urkommunale Aufgabe. Es müsse vor Ort verschiedenster nachhaltiger Wohnraum geschaffen werden, und das dezentral. „In jeder Siedlung ein kleines Wohnobjekt für Flüchtlinge, dann funktioniert Integration auch über die Nachbarschaft. Zentrale Unterbringung in großen Wohneinheiten dagegen führt zu kollektiver Ablehnung.“



Varensells Vorsitzender Wenzel Schwienheer sprach klare Worte: „Ich weiß dass viele Menschen aus blanker Not um Leib und Leben zu uns kommen, mit zerschossenen Gliedern und grauenvollen Erinnerungen. Wir haben es nicht geschafft die  Welt global besser zu machen und das werden wir auch weiter nicht. Weil es immer mehr Interessensgruppen geben wird, die versuchen, auf Kosten der Menschen Macht und Kapital zu erlangen.“ Auch im Klosterdorf sei die Willkommenskultur noch groß, dank der Vereine, Verbände und Einzelpersonen. „Generell ist die Akzeptanz überall noch da, aber nach Köln schwindet sie. Diese Akzeptanz zu erhalten wird eine Gratwanderung.“ Schwienheer abschließend: „Menschen, die nicht bereit sind, sich an unseren Wertevorstellungen und Grundrechten zu orientieren, können bei uns keine Zukunft haben. Wir müssen uns konzentrieren in der Hilfe auf jene, die wirklich aus der Not kommen und zur Integration bereit sind.“
eingetragen von Team Rietberg, 22.06.2016, 22:11 Uhr
   

Suche
     
Termine
News-Ticker
CDU Landesverband
Nordrhein-Westfalen
Ticker der
CDU Deutschlands
Newsletter abonnieren
Bleiben Sie stets auf dem Laufenden!
Ihre E-Mail Adresse:

 
0.30 sec. | 5835 Views