CDU Stadtverband | Rietberg
 
Ortsverband Mastholte - Aus Masholte
Übersicht | Drucken
CDU-Mastholte spricht sich gegen Fracking im südlichen Bereich von Mastholte aus

Im Rahmen einer erweiterten Vorstandssitzung informierte Ortsvorsteher und Ratsmitglied Gisbert Schnitker über Fracking. Der Stadt Rietberg liegt eine Anfrage zur Erkundung von Erdgas im südlichen Teil von Mastholte vor (Falke-South).

Fracking bringt Gefahren für Natur und Umwelt mit sich

Unter Fracking versteht man die Gewinnung von Erdgas aus Erdschichten, die im hiesigen Raum erst ab einer Tiefe von mindestens 1000 Meter zu finden sind. Mit hohem Druck werden große Wassermengen, die mit einem reichen  Chemikalien-Cocktail angereichert sind, in die tiefen Gesteinsschichten gepresst. Hierdurch soll das Gestein gesprengt und aufgespalten werden.  Evtl. vorhandenes Gas kann dann somit hervortreten.  Verschiedene Studien, sowie Untersuchungen weisen allerdings auf teils schlimme Folgeschäden hin. Zu groß sind die Gefahren für Natur und Umwelt, die mit dieser Art der Erdgasgewinnung  verbunden sind.

CDU Mastholte gegen Tiefenbohrungen

Die CDU-Ortsunion Mastholte möchte vorhandene Trinkwassergebiete schützen und setzt sich gegen diese höchst umstrittene Methode ein. „Es kann nicht gut sein, wenn große Mengen Chemikalien in die Erde gepumpt werden und unser Trinkwasser gefährden.“ äußert sich Gisbert Schnitker.
Auch wenn es sich beim Fracking um ein so genanntes Bergbaurecht und somit um ein Bundesrecht handelt, ist die CDU-Ortsunion Mastholte grundsätzlich gegen solche Tiefenbohrungen. Das Land NRW hat ein Gutachten „Risiko Fracking“ in Auftrag gegeben. Die Anfrage an die Stadt Rietberg für den südlichen Bereich von Mastholte soll in den nächsten Sitzungen der Fachausschüsse beraten werden.


eingetragen von Team Rietberg, 01.01.2017, 19:19 Uhr
   

Suche
     
News-Ticker
CDU Landesverband
Nordrhein-Westfalen
Ticker der
CDU Deutschlands
Newsletter abonnieren
Bleiben Sie stets auf dem Laufenden!
Ihre E-Mail Adresse:

 
0.09 sec. | 8131 Views