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Sven-Georg Adenauer bei der CDU- Podiumssitzung am Mastholter See

"Da bin ich seit 15 Jahren Landrat und dachte eigentlich, ich kenne jeden Winkel im Kreis. Aber dieses schöne Fleckchen Erde ist mir neu." Begeistert reagierte Landrat Sven Georg Adenauer jetzt auf das Naherholungsgelände am Mastholter See.



Auf Einladung des CDU-Ortsverbandes nahm er an einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung der Christdemokraten in der Miniburg teil. Vor zahlreichen Besuchern sprach er sich dafür aus, kreisweit in den unterversorgten Gebieten das schnelle Internet voranzutreiben. Adenauer: "Wir haben jetzt mit allen Bürgermeistern aus den 13 Kommunen einen Masterplan auf den Weg gebracht."

Leistungsfähige Internetverbindungen haben für die wirtschaftliche und ebenso die gesellschaftliche Entwicklung in unserem Kreis eine enorme Bedeutung" so Sven Georg Adenauer, der sich zudem vehement gegen den von der Landesregierung geplanten neuen Entwicklungsplan (LEP) aussprach. "Wir sind ein wirtschaftsstarker Kreis. Ortsnah gelegene Gewerbegebiete und auch Baugebiete sind für uns und unsere Kommunen mit Blick auf die kommenden Jahrzehnte überlebenswichtig." Die Sicherheit stärken und den hohen Unfallzahlen entgegen wirken, das seien weitere wesentliche Themen für die kommende Legislaturperiode.

Robert Dirkwinkel und Irmgard Bartels  stellten die wichtigsten Ziele für die CDU Mastholte vor. Vom schnellen Worldwideweb über die künftige Nutzung des Hauptschulgebäudes, die Ausweisung von neuen Bauflächen, die Stärkung und Ausweitung des Ehrenamtes bis hin zu einer sich ändernden Altersstruktur in Mastholte reichte die Themenpalette, die die CDU auch in ihren  Wahlbroschüren formuliert  hat.

Für lebhafte Diskussionen sorgte das Thema Windkraft. Wo sollen in Mastholte Windvorrangzonen mit welchen Flächen eingerichtet werden. Welche Abstandsentfernungen werden vorgeschrieben? Es wurde schnell klar: es besteht großer Informationsbedarf und eine Bürgeraufklärung im größeren Umfang erscheint wünschenswert. Das Änderungsverfahren für den Flächennutzungsplan läuft bereits. Noch bis zum 30.05.2014 können die Mastholter bei der Stadt Rietberg die Flächen einsehen und Anmerkungen abgeben“, so die eindringliche Bitte von Robert Dirkwinkel.

Zu dem kürzlich von der Stadt Rietberg erworbenen neuen Baugebiet „Niggemeier“ trugen die Anwohner der Haselhorststraße ihre Sorgen vor.  Sie sehen die Gefahr, dass die bereits jetzt stark frequentierte Straße aus dem entstehenden Baugebiet Niggemeier völlig überlastet wird. Sie wünschten sich eine Widmung zur Siedlungsstraße, in der Lastkraftwagen und landwirtschaftliche Fahrzeuge nur im direkten Anliegerverkehr zugelassen werden. Hier sind Fachleute gefragt, einen Planvorschlag zu entwerfen. Danach ist die Politik gefordert, mit den Bewohnern eine einvernehmliche Lösung zu entwickeln.

Ein Wunsch der Anwesenden war ein eher nicht politisches Thema: die Aufhebung des Gläserverbotes bei Schützenfesten. "Hier macht sich unser Brudermeister Dieter Henke stark. Er wie auch die anderen Bruderschaften im Stadtgebiet setzen sich dafür ein, dass die Plastikbecher wieder von den Zapfanlagen verschwinden", erklärte Manfred Petermeier.

Die beiden hiesigen Kreistagskandidaten Jürgen Adolf und Bernhard Altehülshorst, die sich den Besuchern vorstellten, konnten viele Anregungen aus den Gesprächen mitnehmen.

"Wir von der CDU Mastholte möchten künftig regelmäßig solche Gesprächsabende veranstalten. Die vielen Fragen der Besucher haben uns gezeigt, dass das Interesse und der Bedarf da sind", so Irmgard Bartels.

eingetragen von Team Rietberg, 01.01.2017, 19:19 Uhr
   

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