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Thomas Wolf stellt Anfrage zum Baugebiet „Voßkamp“ (18.11.2014)

Thomas Wolf stellt am 03.11.14 folgende Anfrage an BM Andreas Sunder:

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Sunder,

obwohl ich das Thema bereits beim "Runden Tisch" in Mastholte angesprochen habe und insbesondere vor dem Hintergrund der steigenden  Grunderwerbssteuer um 1,5 % zum 01.01.2015, stelle ich hiermit zur Ratssitzung am 06.11.14 folgende Anfrage zum Baugebiet Niggemeier, Mastholte.

Anfrage:
Warum werden die bereits erschlossenen Bauplätze am Voßkamp nicht zum Kauf angeboten? Gibt es maßgebliche Gründe, dass diese Flächen noch nicht an potenziell Bauwillige verkauft werden?
Ihrer Pressemitteilung aus April 2014 war zu entnehmen, dass die Fläche Niggemeier den besonderen Vorteil bietet, dass dort ganz kurzfristig Bauplätze zur Verfügung stehen werden. Dort haben Sie Interessierte aufgerufen sich bei der Stadtverwaltung zu melden.

Seit Jahren gibt es so gut wie keine öffentlichen Baugrundstücke mehr in Mastholte zu kaufen und Bauwillige wandern schon in Nachbargemeinden ab.

Vor dem Hintergrund, dass die Landesregierung zum 01.01.2015 die Grunderwerbsteuern um 1,5% erhöht wäre es doch bürgerfreundlich, wenn noch im Jahr 2014 seitens der Stadt die Baugrundstücke zum Kauf angeboten würden. Kaufverträge, die erst im Jahr 2015 abgeschlossen werden, beinhalten dann zusätzliche Belastungen von einigen hundert Euro pro Grundstück.

Hiermit appelliere ich im Namen der Bauwilligen an Sie, Herr Bürgermeister,  die erschlossenen Bauplätze noch im Jahr 2014 zum Verkauf anzubieten. 

Leider kann ich an der Sitzung am 06.11.14 aus beruflichen Gründen nicht persönlich teilnehmen, dennoch bitte ich um mündliche Antwort im Rat und eine schriftliche Stellungnahme.
Viele Grüße sendet: Thomas Wolf, CDU OV Mastholte


Mit Mail vom 10.11.14 nimmt Bürgermeister Sunder wie folgt sinngemäß Stellung:

  • Die Vergabe der Bauplätze „Vosskamp“ erfolgt erst jetzt, da die Anordnung und der Zuschnitt dieser Bauplätze  hinsichtlich der Erschließung in das Gesamtkonzept Niggemeier angepasst werden mussten.
  • Insbesondere waren auch Fragen der Anbindung des Baugebietes an das bestehende Kanalnetz und die Entwässerung zu prüfen. Auch die Art und das Maß der Bebauung galt es mit Blick auf die zukünftigen Festsetzungen des Bebauungsplanes zu ermitteln.
  • Angeboten werden 5 Baugrundstücke in der Größenordnung 500 bis 700 qm.
  • Bis Ende November werden die Angebotsunterlagen an die vorgemerkten Bewerber verschickt.
  • Danach erfolgt das Auswahlverfahren (Rücklauf der Antwortbögen, Auswahl der Bewerber), welches ca. zwei Monate in Anspruch nehmen wird. Erst nach Durchführung des Auswahlverfahrens können die notariellen Grundstückskaufverträge frühestens im Februar 2015 geschlossen werden. 
  • Dass die Landesregierung die Grunderwerbssteuer innerhalb kürzester Zeit erneut um 1,5 % erhöht, wird auch seitens der Stadt Rietberg außerordentlich bedauert. Leider waren aber die oben beschriebenen Verfahrensschritte notwendig und nicht zu verkürzen.
eingetragen von Team Rietberg, 01.01.2017, 19:19 Uhr
   

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