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18.10.2011, 09:59 Uhr
CDU-Fraktion kritisiert Herabstufung durch Landesregierung
Stadtring Rietberg/Neuenkirchen

Deutliche Kritik übt die CDU-Ratsfraktion Rietberg an der nordrhein-westfäli­schen Landes­regierung und am Verkehrsministerium. Die haben den Bau des Stadtrings Riet­berg/Neuenkirchen von der Priorität 1a auf die Priorität 1b herabgestuft. In der Priorisie­rungsliste des Landesstraßenbedarfsplanes steht er nun nicht mehr in der Kategorie der „vorrangig zu planenden“ Baumaßnahmen. Laut Bauprogramm des Landes ist der Stadt­ring nur noch „nach­rangig zu planen“.

„Diese Herabstufung ist ein herber Rückschritt für die Verkehrs-Infrastruktur in Rietberg“, erklärt der CDU-Fraktionsvorsitzende Franz Schütte. „Sie bedeutet für die Menschen in den Stadtteilen Rietberg und Neuenkirchen ein jahrelanges Warten auf die Verkehrsent­lastung. Dass der Stadtring bisher die allerhöchste Förderpriorität hatte, zeigt seine große Bedeutung für die städtebauliche und gesamtstädtische Entwicklung“, so Schütte.

Der Stadtring Rietberg/Neuenkirchen soll die Wiedenbrücker Straße im Westen von Riet­berg mit der Varenseller Straße im Norden von Neuenkirchen verbinden. Für das 4,8 km lange Straßenstück sind Investitionen von 9,73 Millionen Euro geplant. „Jetzt können SPD und Grüne einmal zeigen, was sie für unsere Stadt tun können. Wir erwarten, dass sie in Düsseldorf ihren Einfluss geltend machen, um dieses wichtige Straßenbauprojekt zu unter­stützen“, fordert Schütte von den städtischen Vertretern der beiden Parteien, die in Düssel­dorf derzeit das Sagen haben.

aktualisiert von Team Rietberg, 13.11.2013, 08:53 Uhr