CDU Stadtverband | Rietberg
 
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27.06.2017, 23:07 Uhr | Übersicht | Drucken
CDU sieht Rückenwind für ihre Schulpolitik
Stellungnahme zu den Sanierungsoptionen des Schulzentrums Rietberg

Die Stadt Rietberg hat bei der Entwicklung der Schullandschaft einen großen Schritt in die richtige Richtung gemacht, findet die Rietberger CDU. Wie die anderen Rietberger Parteien mussten die Christdemokraten zwar erst einmal schlucken, als sie von Investitionen für das Schulzentrum in Höhe von 50-60 Mio. EUR hörte. Dennoch habe die CDU-Fraktion endlich Antworten auf Fragen bekommen, die sie mit einem Antrag vor ziemlich genau einem Jahr an die Verwaltung gerichtet hatte.


In dem Antrag vom Juni 2016 forderte die CDU die Verwaltung auf, „der Politik die Neubaukosten und die Kosten einer Renovierung der bestehenden Gebäude am Schulzentrum gegenüberzustellen und vorzustellen.“ Dies habe die Verwaltung bei der Vorstellung möglicher Sanierungsoptionen für ein zukünftiges Schulzentrum aus Gymnasium und Gesamtschule strukturiert und überzeugend umgesetzt.

Der Fraktionsvorstand um den Vorsitzenden Marco Talarico erklärt: „Seit Jahren hatte die CDU-Fraktion von der Verwaltung ein Gesamtkonzept für das zukünftige Schulzentrum aus Gesamtschule und Gymnasium gefordert. Immer wieder hatten wir die Verwaltung gebeten, eine Raumplanung für beide Schulformen vorzulegen.“ Die Idee, Teile des Schulzentrums abzureißen und neu zu bauen, sei schließlich während einer CDU-Fraktionsklausur entstanden: „Wir wollten clevere und nachhaltige Wege finden, um die Schadstoffbelastung der in den 70er Jahren gebauten Schule zu minimieren. Während die Verwaltung bisher nur auf die Sanierung einzelner Bausegmente und Abschnitte gesetzt hatte, wollte die CDU mit ihrem Antrag auch ein Schulneubau in unmittelbarer Nähe des jetzigen Geländes in Betracht ziehen.“

Die CDU freut sich nun, dass der Politik nun die Berechnungen und Darstellungen für eine grundlegende Sanierung im Vergleich zu einem Neubau mit Teilsanierung oder einem Gesamtneubau vorliegen. Talarico: „Wir Christdemokraten sehen uns bestärkt in der Vermutung, dass ein Neubau mit Abriss der belasteten Gebäude die bessere Lösung für eine zukunftsweisende Schule ist. Es ist ebenfalls ein tolles Zeichen, dass wir dieses Projekt fraktionsübergreifend angehen möchten. Zwar stellen die Gesamtkosten von 51 - 60 Mio. EUR in den kommenden zehn Jahren den städtischen Haushalt vor große Herausforderungen, aber es geht hier nicht um ein Luxus-Projekt, sondern um städtische Daseinsvorsorge. Es geht um ein Projekt für zwei große Schulen, in denen zukünftig ca. 2.000 Schüler über Jahre hinweg einen Großteil des Tages vom frühen Morgen bis zum späten Nachmittag verbringen. Schule ist Lebensraum – der Ort, der unsere Rietberger Kinder zu selbständig handelnden Persönlichkeiten reifen lässt.“

Die CDU-Fraktion erwartet nun weitergehende Planungen, damit die Modellrechnungen konkretisiert und weitere Detailentscheidungen getroffen werden können. Zudem gilt es, einen machbaren Finanzierungsplan aufzustellen und zu prüfen, ob Fördergelder für die große Vision verfügbar sind.



aktualisiert von Team Rietberg, 05.07.2017, 19:56 Uhr

   

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