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22.11.2017, 22:00 Uhr | Übersicht | Drucken
CDU sucht Dialog mit den Bürgern
Vor-Ort-Begehung zum ZOB-Parkkonzept am 25. November

 Die Rietberger CDU möchte den Rietbergerinnen und Rietbergern ihr ebenerdiges Parkkonzept vor Ort am ZOB vorstellen. Mit ihrer eigens entwickelten Alternative zu einem teuren städtischen Parkhaus möchten die Christdemokraten an gleich zwei Stellen gleichzeitig für Entlastung sorgen: Zum einen bei der teilweise angespannten Parksituation am ZOB und zum anderen beim städtischen Haushalt der Emskommune.


Mit ihrer Einladung zur Vor-Ort-Begehung am 25. November um 15.00 Uhr richten sich die Christdemokraten vor allem an Vereine und Bürger, die regelmäßig Schulzentrum, Cultura, Freibad oder LGS-Park besuchen. Die CDU kritisiert: Ein städtisches Parkhaus belastet die Rietberger in jedem Fall - entweder über höhere Haushaltskosten oder aber über Parkgebühren. Letzteres möchten die Christdemokraten unbedingt vermeiden und setzen sich dafür ein, dass das Parken am Torfweg und in der Innenstadt auch weiterhin kostenlos bleibt.

Der CDU-Antrag an die Verwaltung hat hierfür bereits eine erste wichtige Hürde im Rat genommen. Die Verwaltung wurde beauftragt dem Rat schnellstmöglich eine Entscheidungsvorlage für das CDU-Konzept vorzulegen. Bei einer Gesamtinvestition für ein Parkhaus von zuletzt 3,2 Mio. €, würden Kosten in Höhe von 14.500 € pro Parkplatz entstehen. Demgegenüber fallen nach Kenntnis der CDU für einen ebenerdigen Parkplatz selten mehr als 2.500 € an.

Unverständnis regt sich daher auf Seiten der Christdemokraten über Äußerungen von FWG- und SPD-Vertretern während der letzten Ratssitzung. Diese kritisierten, es würden erneut Planungskosten anfallen und die Skizze zum Parkkonzept sei nicht aufschlussreich genug. Zu den Planungskosten rechnet Fraktionschef Marco Talarico vor: „Während ein städtisches Parkhaus mit mindestens 3,2 Mio. Euro zu Buche schlägt, schätzen wir unser ebenerdiges Konzept auf 650.000€. Es ist schon verwunderlich, dass hier ein offensichtliches Einsparpotenzial von 2,5 Mio. € einfach übersehen wird. Außerdem sind die Folgekosten für ein Parkhaus durch Betriebs- und Instandhaltungskosten weitaus höher als für einfache Parkplätze.“

Zu der trotzigen Kritik an den CDU-Plänen sagt Heinz Isenbort aus Westerwiehe: „Es ist eigentlich nicht Aufgabe von politischen Parteien derartige Konzepte zu entwickeln. Aber wenn der Bürgermeister uns ehrenamtlichen Politikern Sachverhalte als alternativlos darstellt und die Kosten explodieren, dann ist es an uns eigene Alternativen zu entwickeln.“


aktualisiert von Team Rietberg, 15.12.2017, 20:56 Uhr

   

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