CDU Stadtverband | Rietberg
 
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24.06.2010, 14:39 Uhr | Übersicht | Drucken
CDU: Schulstandorte müssen erhalten bleiben

"Eine Änderung der Schulpolitik in NRW darf nicht zu einer Gefährdung der Rietberger Schulen führen" - so das Fazit eines schulpolitischen Arbeitsgespräches der Rietberger CDU.



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CDU-Gespräch zur Schulpolitik mit Dr. Michael Brinkmeier MdL, Ursula Doppmeier MdL ,Bärbel Diekhans und Irmgard Bartels

Der Rietberger CDU-Stadtverbandsvorsitzende Dr. Michael Brinkmeier MdL hatte dazu seine Landtagskollegin Ursula Doppmeier eingeladen, die Mitglied im Schulausschuss des Landtages ist. Sie informierte Bärbel Diekhans und Irmgard Bartels, die Sprecherinnen für Schulpolitik der Rietberger CDU-Ratsfraktion, über die aktuelle politische Lage in NRW. "Wenn es jetzt zu einer rot-grünen Regierung unter Tolerierung der Linken kommt, müssen wir uns auf eine tiefgreifende Umgestaltung der Schullandschaft einstellen." Auch Rietberg werde davon betroffen sein, wenn im Koalitionsvertrag die Einheitsschule beschlossen wird. "Eine Abschaffung unseres Gymnasiums und eine Auflösung unserer Schulstandorte in Mastholte und Neuenkirchen wäre eine Katastophe", so die einhellige Meinung der Gesprächsteilnehmer.

"Die Rietberger CDU fordert ganz klar, dass das Gymnasium erhalten bleibt. Genauso fordern wir, dass es sowohl in Neuenkirchen als auch in Mastholte eine weiterführende Schule gibt", so Brinkmeier. Ursula Doppmeier erinnerte daran, dass bereits von der noch amtierenden Landesregierung innovative Konzepte zur Sicherung von Schulstandorten im ländlichen Raum eingebracht worden sind: "Die Verbundschule Langenberg ist dafür ein gutes Beispiel." In Mastholte und Neuenkirchen sind auf absehbare Zeit genügend Kinder vorhanden, um den Standort - mit jeweils eigener Leitung - zu erhalten, und zwar auch dann, wenn das Gymansium eigenständig bleibt.

 

"Die CDU-Fraktion im Rietberger Stadtrat hat bereits vor einigen Wochen einen Antrag eingebracht, in dem es um die Zukunft der Hauptschulen in Mastholte und Neuenkirchen geht", so Irmgard Bartels und Bärbel Diekhans. "Gute Schulen direkt vor Ort sind das A und O für die Zukunft unserer Ortsteile." Angesichts der noch unklaren schulpolitischen Richtung auf Landesebene wurde die Diskussion über den Antrag im Rietberger Schulausschuss vom 7. Juli auf die Sitzung nach den Sommerferien verschoben. Diekhans und Bartels: "Aber danach muss zügig gehandelt werden. Von der zuständigen Bezirksregierung in Detmold erwarten wir dann ein Konzept, welches unsere Forderungen berücksichtigt." Bis dahin werde die CDU mit dem jüngst gegründeten Gesprächskreis Hauptschule und den anderen Akteuren versuchen, eine gemeinsame Linie abzustecken.



Zusatzinformationen zum Download
CDU-Antrag Hauptschule
 


| Kreis Gütersloh, 13.11.2013, 08:49 Uhr

   

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