CDU Stadtverband | Rietberg
 
Archiv
24.03.2011, 12:33 Uhr | Übersicht | Drucken
Schnatgang entlang der Stadtteilsgrenze
Grenzbegehung der CDU-Ortsverbände Varensell und Neuenkirchen


Einen gemeinsamen Schnatgang haben am vergangenen Samstag die CDU Varen­sell und die CDU Neuenkirchen veranstaltet. Unter der Führung der beiden Vorsit­zen­den Wenzel Schwienheer und Michael Hellweg wanderten bei bestem Wetter rund 40 CDU-Mitglieder und andere Freunde des Schnatgangs die Grenze zwi­schen Neuenkirchen und Varensell ab. Mit dabei waren auch der ehemalige Bun­destagsab­geordnete Hubert Deittert und der Landtagsabgeordnete Dr. Michael Brinkmeier.


Foto
Die CDU beim Schnatgang.
„Der Schnatgang ist ein jahrhundertealter Brauch der Grenzbegehung, wobei der Name auf den Ausdruck „Schneise“ zurückgeht, was soviel wie Grenze bedeutet“, erklärte Michael Hellweg. „Ursprung der Grenzbegehungen sind frühere Streitigkei­ten zwischen Ortschaften wegen angeblicher oder tatsächlicher Grenzverschiebun­gen. Beim Schnatgang wollte man sich vom richtigen Grenzverlauf überzeugen.“ Heute ist der Schnatgang eine beliebte Frei­zeitveranstaltung, die dazu dient, noch bestehende oder historische Grenzen in das Bewusstsein zu rücken. „Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten“, so Hellwegs humoriger Kommentar zur mehr als guten Nachbarschaft der beiden Stadtteile.
 
Die Grenzbegehung zwischen Varensell und Neuenkirchen geht auf die Initiative des Varenseller Ortsverbandes zurück, der inzwischen alle Grenzen des Stadtteils erwandert hat. „In den vergangenen Jahren standen unsere Grenzen zu Lintel, Gütersloh, Verl und Druffel auf dem Programm“, sagte Wenzel Schwienheer. „Als Letztes war in diesem Jahr nun Neuenkirchen an der Reihe.“
 
Beginn des Schnatgangs war auf dem Hof Beckhoff an der Detmolder Straße. Von hier aus ging es entlang der Wapel Richtung Westen. Eine Station auf der Strecke war der Stau, an der der Neuenkirchener Dorfgraben von der Wapel gespeist wird. Der ehemalige Neuen­kirchener Ortsvorsteher Hans Daberkow erläuterte hier die Bedeutung des Wapel-Wasser­verbandes, die Lage des ersten Neuenkirchener „Freibades“ und die Planungen zur natur­nahen Neugestaltung des Dorfgrabens. Beim Abschluss mit Kaffee und Kuchen in der Reithalle am Brüningsweg stießen auch der Bundestagsabgeordnete Ralph Brinkhaus und Bürgermeister André Kuper zur Wandergruppe.
 
„Uns freut besonders die große Resonanz unserer Veranstaltung“, resümierten Hellweg und Schwienheer. „Sie zeigt, dass die Menschen sich auch heute noch für die Grenzen unserer Stadtteile interessieren, auch wenn diese im sieben Mal sym­pathischen Rietberg an praktischer Bedeutung verloren haben.“ Schwienheer kün­digte für das kommende Jahr eine besondere Art der Grenzerkundung an: Man plane, das Gebiet zu erkun­den, das Varensell Anfang der Siebzigerjahre im Zuge der kommunalen Neugliede­rung an Verl abgeben musste.


| Team Rietberg, 13.11.2013, 08:58 Uhr

   

Suche
     
News-Ticker
CDU Landesverband
Nordrhein-Westfalen
Ticker der
CDU Deutschlands
Newsletter abonnieren
Bleiben Sie stets auf dem Laufenden!
Ihre E-Mail Adresse:

 
0.23 sec. | 21244 Views