CDU Stadtverband | Rietberg
 
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16.04.2011, 13:33 Uhr | Übersicht | Drucken
CDU-Fraktion stärkt Hauptschule mit neuem Profil
Deutliches Abstimmungsergebnis in der Stadtmarketing AG Schule


Mit großer Zwei-Drittel-Mehrheit hat sich die Stadtmarketing AG Schule für die Weiterent­wicklung der Hauptschule mit einem neuen Profil und einem neuen pädagogischen Kon­zept entschieden. Des Weiteren soll die Kooperation zwischen den drei Schulformen Gym­nasium, Realschule und Hauptschule erweitert werden, um den Wechsel zwischen den Schulformen zu erleichtern.


„Uns war es wichtig, alle gesetzlich und seitens der Schulaufsichtsbehörde genehmigungs­fähigen Möglichkeiten mit den jeweiligen Vor- und Nachteilen für das Schulangebot im ge­samten Stadtgebiet Rietberg zu beleuchten und Gedanken und Anregungen der Schulleiter sowie der Eltern aufzunehmen“, erklären die beiden schulpolitischen Sprecherinnen der CDU, Irmgard Bartels und Bärbel Diekhans.

In fünf Sitzungen wurde vor allem die Umsetz­barkeit eines Schulversuches der Gemeinschaftsschule, einer großen Verbundschule beste­hend aus Realschule und Hauptschule sowie der Fortbestand der Hauptschule geprüft. Das Abstimmungsergebnis habe deutlich gezeigt, dass unter Berücksichtigung der zur Ver­fügung stehenden Räumlichkeiten und des Bedarfes der einzelnen Schulen die Weiterent­wicklung der Hauptschule zur Profilschule mit Schwerpunkten wie der Berufsorientierung die beste Lösung für die Zukunft der Rietberger Schullandschaft sei. Mit der neuen Schul­leiterin Britta Kleinegesse werde in der schulinternen AG „Zukunft Hauptschule“ zusammen mit Leh­rern und Eltern bereits an neuen Konzepten gearbeitet.
 
„Unsere Hauptschule ist mit 470 Schülern die drittgrößte im Kreis Gütersloh“, sagt Irmgard Bartels. „Die Schüler haben einen Anspruch darauf, ihre Schullaufbahn gestärkt und gesi­chert zu durchlaufen. Mit 39 Anmeldungen können wir sogar zwei Eingangsklassen bilden. Die Zahlen aus der Vergangenheit sprechen für sich: Alle Schüler der Hauptschule haben im letzten Schuljahr mit den zentralen Prüfungsarbeiten einen Schulabschluss erlangt, davon viele mit einer Fachoberschulreife. Mehr als 50 Prozent der Schüler haben einen Ausbil­dungsplatz erhalten.“ „Dass sich bei den letzten Schulanmeldungen 37 Eltern für Schulen außerhalb der Stadt Rietberg entschieden haben, ist dabei kein außergewöhnli­cher Vorgang, sondern liegt mit 10 Prozent im Landesdurchschnitt“, macht Bärbel Diek­hans deutlich.
 
Die drei Schulstandorte in Mastholte, Neuenkirchen und Rietberg werden in den nächsten Jahren nach Auffassung der CDU aufgrund der Schülerzahlen trotz des demografischen Wandels weiterhin benötigt. Die Hauptschule könne räumlich auch in den nächsten Jahren nicht in Rietberg untergebracht werden. Ein Umzug der Martinschule nach Neuenkirchen bringe nicht den notwendigen Platz im gesamten Schulzentrum Rietberg, außerdem seien ein gebundener Ganztag oder die individuelle Förderung mit einem erweiterten Raumpro­gramm verbunden. Das wohnortnahe Angebot der neuen Profilschule sei für jeden Schüler bei der horizontalen Aufteilung mit den Klassen 5 bis 7 in Mastholte sowie den Klassen 8 bis 10 in Neuenkirchen zumindest für 3 Jahre vorhanden, so die CDU-Fraktion.

Die CDU würde sich freuen, wenn sich Eltern, vor allem aus den Schulpflegschaften, in der nächsten öffentlichen Schul- und Sozialausschusssitzung am 5. Mai über die schulpo­litische Zukunft in Rietberg informieren und sich ein eigenes Bild von den Diskussionen machen“, so Diekhans abschließend.
 


| Team Rietberg, 13.11.2013, 08:56 Uhr

   

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