CDU Stadtverband | Rietberg
 
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25.05.2011, 13:57 Uhr | Übersicht | Drucken
„Bedarfsgerechtes Schulangebot für alle Rietberger Schü­lerinnen und Schüler“
CDU-Ratsfraktion zur Schulentwicklung


Die Rietberger CDU möchte, dass allen Rietberger Schülerinnen und Schülern ein Schul­system geboten wird, dass ihnen eine erfolgreiche Schullaufbahn ermöglicht. Von den handwerklich bis zu den theoretisch begabten Schülern soll jeder nach seinen indi­viduellen Möglichkeiten einen erfolgreichen Schulabschluss erreichen können. "Sinkende Hauptschul-Anmeldungen sind nicht alleine in Rietberg eine Tatsache, sondern ein landesweites Phänomen“, erklären die beiden schulpolitischen Sprecherinnen der CDU, Irmgard Bartels und Bärbel Diekhans.
 


„Die Hauptschulen verlieren zunehmend an Akzep­tanz. Doch auch die handwerklich begabten und praxisorientierten Schülerinnen und Schüler brauchen ihre Schule. Im Schul- und Sozialausschuss hat Herr Don bestätigt, dass die Hauptschule für die meisten dieser Schüler die richtige Schule ist. Daher wollen wir eine differenzierte Schullandschaft, welche die vorhandenen Stärken und Begabungen der Schü­ler entdeckt, unterstützt und fördert. Ein Schulsystem, bei dem kein Kind auf der Strecke bleibt.“
 
„Hier setzt die Weiterentwicklung der Hauptschule zu einer Schule mit neuem pädagogi­schem Konzept und eigenem Profil an“, so Bartels. „In der schulinternen AG „Zukunft Profil­schule“ arbei­tet die neue Schulleiterin Britta Kleinegesse zusammen mit Lehrern und Eltern bereits inten­siv an der neuen inhaltlichen Ausrichtung. Dieses Konzept soll durch eine ver­stärkte Zusammenarbeit und Vernetzung zwischen den Rietberger Schulformen ergänzt werden. Mit der größeren Durchlässigkeit zwischen den Schulformen wird dem Wunsch vie­ler Eltern Rechnung getragen.“ Für das kommende Schuljahr haben sich 39 Schülerinnen und Schüler an der Hauptschule angemeldet. Das zeigt nach Auffassung der CDU, dass diese Schulform trotz aller Diskussionen und Unsicherheiten in den letzten Monaten in Riet­berg ange­nommen wird.
                                                                                                                                                           
„Dabei können sich die Schüler und Eltern auf viele Stärken und Vorteile der Schule verlas­sen“, erklärt Diekhans: „Die Klassengrößen sind überschaubar, an keiner anderen Schulform ist das Schüler-Lehrer-Verhältnis so gut wie hier, den Lehrern stehen zusätzlich Schulsozial­arbeiter zur Seite, die kleineren räumlichen Verhältnisse bieten eine „Schulische Heimat“, das Schulkonzept setzt bei den Stärken der Schüler an und es gibt leistungsgerechte För­dermöglichkeiten. Außerdem sind alle Schulabschlüsse und eine intensive Berufsvorberei­tung möglich.“
 
Nun heißt es laut CDU, die Ergebnisse dieser Lösung abzuwarten. Sie verweist darauf, dass der Vorschlag der FWG, die bestehende Realschule mit der jetzigen Hauptschule zu einer Mammut-Schule mit 1500 Schülern zusammenzuschließen, in der Schulkommission keiner­lei Zustimmung gefunden hat.


| Team Rietberg, 13.11.2013, 08:56 Uhr

   

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