CDU Stadtverband | Rietberg
 
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21.06.2012, 11:57 Uhr | Übersicht | Drucken
Kläranlage: Weitere Verbesserung durch Aktivkohle
CDU-Fraktion zum Betriebsausschuss


Die Rietberger Kläranlage soll weiter verbessert werden und nun auch eine Einrichtung zur Entfernung von Mikroschadstoffen erhalten. Darüber hat der Betriebsausschuss in seiner letzten Sitzung beraten. Mikroschadstoffe sind zum Beispiel die Rückstände von Pflegeprodukten und Arzneimitteln oder auch Schwermetalle im Wasser. Sie können mit den herkömmlichen Mitteln einer Kläranlage nicht vollständig abgebaut werden. In der Ausschusssitzung stellte die Ingenieurgesellschaft Dr. Knollmann die von der Stadt in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie zur Aufrüstung der Kläranlage vor.


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Engelbert Ottemeier, Vorsitzender des Betriebsausschusses
„Von den verschiedenen Techniken zum Abbau von Mikroschadstoffen kommt in Rietberg vor allem der Einsatz von granulierter Aktivkohle in der vorhandenen Filteranlage infrage“, erklärt Engelbert Ottemeier, CDU-Ratsherr und Vorsitzender des Betriebsausschusses. „Nach der Machbarkeitsstudie ist nun ein rund dreimonatiger Versuchsbetrieb notwendig. Dabei profitieren wir von der derzeitigen Förderung innovativer Technologien in Kläranlagen durch das Land NRW. Wie bereits die Machbarkeitsstudie, wird auch der Versuchsbetrieb auf Antrag zu 80 Prozent vom Land finanziert. Von den voraussichtlich 25.000 bis 40.000 Euro Kosten für den Versuchsbetrieb verbleibt bei der Stadt Rietberg dann lediglich ein Anteil von 5.000 bis 8.000 Euro.“
 
Sind die Tests erfolgreich, steht im November die Entscheidung zur großtechnischen Umsetzung der Maßnahme an. Auch diese wird vom Land zu 70 Prozent gefördert, wenn ein entsprechender Antrag bis Ende 2012 gestellt wird. Ottemeier sieht neben der Landesförderung noch einen weiteren Vorteil, bereits jetzt in den Abbau von schwer entfernbaren Mikroschadstoffen einzusteigen: „Die Bezirksregierung sieht es als sehr wahrscheinlich an, dass es in Zukunft zu einer Einführung von Grenzwerten für Mikroschadstoffe im Wasser kommt. Wenn wir unsere Kläranlage bereits heute für diese Aufgabe fit machen, haben wir in Rietberg dann bereits einen technischen Vorsprung.“


| Team Rietberg, 13.11.2013, 09:09 Uhr

   

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