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News
04.12.2015, 10:13 Uhr
Kosten für Abwasser bleiben 2016 konstant
Betriebsausschuss berät über Gebühren, Wirtschaftsplan und Klärschlammentsorgung

In der letzten Sitzung des Betriebsausschusses in diesem Jahr standen die Gebüh­ren für die Abwasserbeseitigung im Jahr 2016 auf der Tagesordnung. „Für die Bürgerinnen und Bürger in Rietberg gibt es gute Nachrichten“, sagte Betriebsausschussvorsitzender und CDU-Ratsmitglied Engelbert Ottemeier. „Die Kosten für die Einleitung von Schmutzwasser bleiben mit 2,64 Euro pro Kubikmeter im kommenden Jahr konstant. Das Entleeren von Ab­wasser aus abflusslosen Gruben wird mit 37 Euro pro Kubikmeter gegenüber 40 Euro im Jahr 2015 sogar günstiger.“ Eine Neuerung gibt es beim Regenwasser: Die Gebühren werden nicht mehr wie bisher mit 17,64 Euro pro angefangenen 50 Quadratmetern bebauter oder befestigter Fläche berechnet, sondern mit 0,48 Euro pro Quadratmeter.

Engelbert Ottemeier, Vorsitzender des Betriebsausschusses

Die Mitglieder des Betriebsausschusses befassten sich ebenfalls mit dem Wirtschaftsplan des Abwasserbetriebs für 2016. Dieser besteht aus dem Erfolgsplan, dem Vermögensplan inklusive Investitionsprogramm sowie einer Stellenübersicht. Laut der Erfolgsbilanz erwartet der Abwasserbetrieb im kommenden Jahr Gesamterträge in Höhe von 5.974.850 Euro. Dem stehen Aufwendungen von 5.059.850 Euro gegenüber. „Das angestrebte Jahresergebnis beläuft sich also auf 915.000 Euro“, so Ottemeier. „Das ist ein hoher Wert, der das geplante Ergebnis von 2015 in Höhe von 900.000 Euro noch einmal übersteigt und im Ideal­fall am Ende der Abrechnungsperiode als Eigenkapitalverzinsung dem Haushalt der Stadt zugute kommt.“ Das Investitionsprogramm weist 1,87 Millionen Euro an Eigenmitteln für die 2016 geplanten Baumaßnahmen aus und verzeichnet insgesamt 22 größere Einzelmaßnahmen, vorwiegend an Schmutzwasser- und Regenwasserkanälen.

Schließlich informierte die Verwaltung in einem Bericht über die Klärschlammentsorgung. Hier sind die Kosten in den letzten Jahren trotz zurückgehender Klärschlammmengen angestiegen. „Grund sind die Grenzwertüberschreitungen bei Kupfer, für die trotz Labor­untersuchungen keine Erklärung gefunden worden ist“, erklärte Ottemeier. „Dadurch konnte weniger Klärschlamm in der Landwirtschaft eingesetzt werden, sondern musste an Entsorgungsunternehmen in die Verbrennung gegeben werden.“ Inzwischen befinden sich die Kupferwerte laut Bericht jedoch wieder innerhalb des Toleranzbereichs, so dass der anfallende Klärschlamm vorerst wieder in der Landwirtschaft verwertet werden kann.

aktualisiert von Team Rietberg, 04.12.2015, 10:16 Uhr