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25.08.2018, 11:00 Uhr | Oliver Bülter Übersicht | Drucken
CDU Rietberg prämiert sechs Gewinner ihres Ideenwettbewerbs
Meine Idee für meine Stadt

Das Ergebnis hat die Erwartungen des CDU-Teams weit übertroffen. 95 Rietbergerinnen und Rietberger haben ihre Ideen dem Gremium des Ideenwettbewerbs anvertraut.

Die Gewinner wurden am 25.08.2018 um 11.00 Uhr im Ratssaal in einer öffentlichen Veranstaltung bekanntgegeben.

Hier die sechs ausgezeichneten Ideen des Wettbewerbs:



Die Gewinner des Ideenwettbewerbs
 
Altes Progymnasium in Rietberg -

1. Preis: Übernachtung inkl. 6-Gänge-Menü im Lind Hotel
Philip Kriener schlägt zur Entwicklung der historischen Altstadt das Konzept einer neuen Marktgemeinschaft vor. Ziel ist es, aus bestehendem und neuem Gewerbe, aus reiferen Unternehmen und Start-Ups, eine starke Gemeinschaft zu schaffen, die in ihrem Zusammenspiel voneinander profitieren. Bausteine des Konzepts sind neben dem vorhandenen Einzelhandel und der vorhandenen Gastronomie: Geschäfte für (a) den täglichen Bedarf, (b) Spezialitäten und (c) Dienstleistungen. Durch die Ansiedlung dieser neuen Geschäftsmodelle steht die Rathausstraße nicht nur für Konsum, sondern auch für wertschöpfendes Gewerbe und eine intelligente Vernetzung untereinander. Die neue Marktgemeinschaft stärkt sich gegenseitig (Agglomerationsvorteile) und ermöglicht Wirtschaftlichkeit und weiteres Wachstum. Die Jury ist überzeugt, dass der Gedanke einer „neuen Marktgemeinschaft“ die Zeit des Stillstands der letzten drei Jahre durchbrechen und für einen Aufbruch der Altstadt stehen kann.

2. Preis: 80€-Wertgutschein von Brillen-Herbort
Christina Junkerkalefeld stellt sich vor, mehrere Tourismus-Studentengruppen der Vorlesung „Destinationsmanagement“ kommen nach Rietberg und analysieren die gegenwärtige Situation der Rathausstraße. Sie decken Problemfelder auf und leiten Verbesserungen ab. Ergebnisse des Projekts sind realitätsnahe Konzepte, gespickt mit Kostenkalkulationen und Finanzierungsmöglichkeiten. Im Vergleich zu externen Beratungsagenturen sieht die Jury zwei konkrete Vorteile bei diesem von Christina Junkerkalefeld vorgeschlagenen Vorgehen: (a) Es werden passgenaue, kreative Konzepte für Rietberg entwickelt, die sich von der breiten Masse abheben, (b) Es fallen keine oder nur geringe Kosten an.

3. Preis: 50€-Wertgutschein der Wilsmann Anziehbar
Markus Knies hat die Idee von Rietberg als Grafenstadt. Er identifiziert in seinem Konzept einerseits die historische Altstadt und andererseits die besondere und interessante Stadtgeschichte Rietbergs als wichtige Identifikations- und Alleinstellungsmerkmale. Kern der Innenstadtidee könne demnach nur sein: „Lasst uns wieder zu einer historischen Grafenstadt werden!“ Die in dem Konzept skizzierte Grafenstadt basiert auf den Bausteinen „Einzelhandel“, „Gastronomie“, „Historie“ und „Kultur“ in Zusammenspiel mit einer verkehrlich beruhigten Rathausstraße. In dem Grafenstadt-Konzept lassen sich viele kreative und interessante Ideen integrieren und unter einem Leitbild vermarkten. Trotz der Rückbesinnung auf die Historie können und sollen innovative und moderne Komponenten einfließen.

4. Preis: 40€-Wertgutschein des Alten Grafen
Familie Rauh hatte die Idee eines Geschäftes oder Cafés mit beruflicher Inklusion. Sie haben gleich mehrere interessante Ideen eingereicht. Der von der Jury prämierte Vorschlag basiert darauf, ein von behinderten Menschen betriebenes Geschäft oder Café mit angrenzender offener Werkstatt anzusiedeln. Der Kunde sieht Handgemachtes und kann bei einem Kaffee beobachten wie z.B. Souvenirs gefertigt werden. So wird nicht nur die Stadt bereichert, sondern auch den Menschen mit Behinderung ermöglicht, am städtischen Leben teilzuhaben. Eine Option wäre es, den Wertkreis Gütersloh gGmbH als Betreiber anzufragen oder evtl. eine Kooperation mit Förderschulen in Kombination mit dem Jugendwerk anzustreben.

5. Preis: 30€-Wertgutschein des Korkenziehers
Ferdi Masjosthusmann hatte die Idee einer Pförtnerampel für die Rathausstraße. Viele Ideen beschäftigen sich mit der Verkehrssituation an der Rathausstraße. Das Verkehrsaufkommen wurde von einer großen Mehrheit der Ideengeber als nachteilig bewertet und eine Beruhigung gefordert. Eine konkrete infrastrukturelle Lösung, um das Verkehrsaufkommen in der Altstadt zu reduzieren, hat Ferdi Masjosthusmann geliefert. Er schlägt vor, die Fußgängerampel an der Emsbrücke als sogenannte „Pförtnerampel“ zu schalten. Auf kurze Grün-Phasen folgen längere Rot-Phasen. Der Verkehr wird reduziert und die Geschäfte und Anlieger sind weiterhin erreichbar.

6. Preis: 20€-Wertgutschein der Bäckerei Reineke
Manuela Müller möchte einen Escape Room in Rietberg etablieren. Dabei handelt es sich um ein Spiel, bei dem kleine Personengruppen gemeinsam in einem Raum eingesperrt werden und sie ihr „Gefängnis“ innerhalb von 60 Minuten mit Hilfe der darin versteckten Hinweise und Gegenstände verlassen müssen. Die Räume werden als Unterhaltungsangebot sowie als Teambuilding-Event verstanden. Die Idee von Frau Müller ist es, einen
„Escape Room“ in der Rathausstraße mit Bezug zu Rietberg und seiner Geschichte zu konzipieren. Die Ideenwettbewerbs-Jury bewertete den Vorschlag als kreativ sowie schnell und einfach umsetzbar, wenn sich ein Betreiber finden ließe. Die Idee harmoniert gut mit dem Lind-Hotel, der intakten Gastronomie und dem zunehmenden Tourismus.



aktualisiert von CDU Stadtverband, 30.08.2018, 19:45 Uhr

   


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