CDU Stadtverband | Rietberg
 
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18.05.2009, 17:07 Uhr | Übersicht | Drucken
„Europa braucht uns und wir brauchen Europa!“

Europa - zu diesem Thema luden erstmals die drei CDU-Stadt- bzw. Gemeindeverbände Verl, Schloß Holte-Stukenbrock und Rietberg gemeinsam zu einem Abend mit Elmar Brok MdEP ein, der an diesem Tage seinen 63. Geburtstag feiern konnte.

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Der CDU-Spitzenkandidat zur Europawahl, Elmar Brok MdEP, umgeben von den drei CDU-Verbandsvorsitzenden Hans Schäfer (SHS), Matthias Humpert (Verl) und Michael Brinkmeier MdL (Rietberg) und auf der anderen Seite von den Bürgermeistern Hubert Erichlandwehr

Ralph Brinkhaus, CDU-Kreisvorsitzender und Bundestagskandidat, sprach im Namen aller Anwesenden, als er den gebürtigen Verler Brok als "den führenden EU-Parlamentarier in Deutschland, wenn nicht sogar in ganz Europa“ begrüßte.

 

Elmar Brok gab den anwesenden Gästen mit seiner humorvollen und sympathischen Art einen Einblick in das aktuelle politische Geschehen in Brüssel. Beherrschendes Thema des Abends war die Wirtschafts- und Finanzkrise und deren Auswirkungen auf die soziale Marktwirtschaft. „Wir in Europa können nur die Rahmenbedingungen setzen, die vor Ort ausgefüllt werden müssen,“ so der EU-Parlamentarier. Nach Broks Ansicht benötigt eine funktionierende Marktwirtschaft auch ein gewisses Regelwerk. "Ein ungezügelter Markt vernichtet sich am Ende selbst." Da der Markt nicht mehr nur national, sondern europäisch oder auch sogar global ist, seien entsprechende gemeinsame europäische und internationale Regelungen erforderlich. Wie wichtig die soziale Marktwirtschaft ist, zeige sich darin, dass diese als verfassungsrechtlicher Grundsatz im Vertrag von Lissabon aufgenommen wurde.

 

Bei der derzeitigen Krise handelt es sich erstmals um eine weltweite Krise, in die alle Staaten gleichzeitig hineingerutscht sind. Es sei daher notwendig, dass nicht jeder Nationalstaat versucht, allein aus der Krise herauszukommen, wie es 1929 war, sondern dass die einzelnen Staaten zusammenarbeiten. „Und hier hat Europa eine wesentliche Rolle zu spielen. Denn der einzelne Nationalstaat ist zu klein, um sich selbst aus dem Sumpf herausziehen zu können“ so Brok. Die letzten Monate hätten gezeigt, welche Vorteile es hat, wenn die Staaten in Europa zusammenarbeiten. Gemeinsame Konjunkturpakete haben unter anderem geholfen, die Banken zu stabilisieren. Deutschland ist als größtes Exportland der Welt speziell auf den europäischen und internationalen Markt angewiesen. Seit der letzten Erweiterung ist die Europäische Union eine größere Wirtschaftsmacht als die USA. „Wenn alle an einem Strang ziehen, kommt keiner mehr an uns vorbei.“

Im Anschluss nutzten die Anwesenden die Möglichkeit zur ausführlichen Diskussion mit dem Europa-Parlamentarier. Brok erläuterte unter anderem, warum der christliche Glaube nicht in die Europäische Verfassung aufgenommen wurde, das Glühbirnenverbot oder weshalb die Europäische Union den Krümmungsgrad von Gurken bestimmt. Er gestand auch freimütig ein, dass die Europäische Union teilweise zu viel regelt, doch das sei durchaus den unterschiedlichen Interessenlagen der einzelnen Akteure geschuldet.

 

Abschließend warb Brok für die Europawahl und bat um Unterstützung bei den Anwesenden. Dr. Michael Brinkmeier MdL: „Europa spüren wir mehr und mehr in unserem Alltag. Elmar Brok hat uns heute Abend erneut vor Augen geführt, warum wir als ein gemeinsames Europa denken müssen.“

 

Hans Schäfer, Vorsitzender des CDU-Stadtverbands Schloß Holte-Stukenbrock, bedankte sich im Namen der drei Stadtverbände für den informativen Abend: „Elmar Brok in Hochform!“

 

www.elmar-brok.de



| Team Rietberg, 13.11.2013, 08:41 Uhr

   

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