Rietberger informieren sich über Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht

Infoabend des CDU-Stadtverbands Rietberg

Auf große Resonanz ist ein Infoabend des CDU-Stadtverbands Rietberg zum Thema Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht im Kolpinghaus Neuenkirchen gestoßen. CDU-Stadtverbandsvorsitzender Dr. Christian Brockschnieder konnte rund 140 Rietberger begrüßen, die sich hierzu bei der heimischen Rechtsanwältin und Notarin Gerda Wiethoff informieren wollten.

Welche Vorsorgemöglichkeiten gibt es, um zu vermeiden, dass man aufgrund eines Unfalls oder einer Krankheit nicht mehr in der Lage ist, selbst über sich zu bestimmen? Gerda Wiethoff erklärte, wann ein gesetzlicher Betreuer bestellt wird und welche Bedeutung hier eine Betreuungsverfügung zukommt. Ebenfalls erklärte sie die Unterschiede zwischen einer Vorsorgevollmacht und einer Patientenverfügung. Anhand von Fragen aus der Zuhörerschaft und auf Basis ihres eigenen Erfahrungsschatzes führte die Notarin kurzweilig durch den informativen Abend.
 
Als Fazit steht die Erkenntnis, dass es kein richtig oder falsch gibt. Vielmehr seien die individuellen Gegebenheiten und Wünsche im Gespräch zu ermitteln und bei der Auswahl der Rechtsinstrumente zu berücksichtigen. Um sich näher mit der Thematik auseinanderzusetzen, empfiehlt sich beispielsweise ein Blick in die Internetseiten des Sozialverbands Deutschland. Für das persönliche Gespräch kann unter anderem die Hospizgruppe Rietberg-Neuenkirchen oder ein Notar des Vertrauens helfen.
 
Foto (v.l.): Referentin Gerda Wiethoff und CDU-Stadtverbandsvorsitzender Dr. Christian Brockschnieder
 

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