Die UWG behauptet, dass CDU und FDP einen möglichen Jugendausschuss für Rietberg blockieren. Wenige Minuten nachdem der Schulausschuss getagt hat, veröffentlicht sie einen Beitrag, in dem sie sich "fassungslos" zeigt. Auch wir sind fassungslos. Mit dem Post wird bewusst der Eindruck erweckt, als ob CDU und FDP gegen eine politische Beteiligung von Jugendlichen sind. Das Gegenteil ist der Fall! Allerdings sind wir überzeugt, dass der von der UWG geforderte Jugendausschuss für Rietberg der falsche Weg ist:1️⃣ Mit der Forderung werden bestehende Systeme und Beteiligungsmöglichkeiten für Jugendliche ausgeblendet. Vor allem das Schülerparlament ist eine Erfolgsgeschichte - viele Jugendliche haben dadurch ihren Weg ins politische Ehrenamt gefunden und bereichern seitdem die Parteien in Rietberg. Es ist unkompliziert und zunächst als zeitlich befristetes Projekt ideal zum Reinschnuppern.2️⃣ Mit dem geforderten Jugendausschuss entstehen ineffiziente Parallelstrukturen zu den bereits vorhandenen Demokratie- und Beteiligungsformen. Wir möchten, dass Jugendliche mitdiskutieren und in reelle Entscheidungsprozesse eingebunden werden. Ein Jugendausschuss hätte nur beratende Wirkung.3️⃣ Ein Jugendausschuss wäre mit hohem Aufwand und Kosten verbunden. Neben der Betreuung aus dem Rathaus wären auch Satzung, Wahlordnung und viele weitere Dinge zu stemmen. Bleibt die Frage, warum die Verwaltung etwas prüfen soll, wovon wir gar nicht überzeugt sind.#Rietberg #Klartext #Jugendliche #Politik #CDUrietberg
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